Liudolf                                            Bischof von Osnabrück (967/68-978)
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ca. 935-31.3.978
 

Sohn des Grafen Liudolf vom Hassegau und der Altburg (Amalaburg)
 

Glocker Winfrid: Seite 353
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik"

LIUDOLF
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* c 935, * 978 III 31

967 Ende/968 Anfang Bischof von Osnabrück

Bischof Liudolf von Osnabrück ist uns in den Urkunden D O I. 421 sowie DD O II. 100 und 228 als "consanguineus" der OTTONEN-Dynastie bezeugt. Die Zuordnung zu den Nachfahren Widukinds ist durch die Überlegung möglich, daß wir den Widukind-Enkel Waltbert als Stifter von Wildeshausen kennen und wir Wildeshausen im Besitz Bischof Liudolfs wiederfinden; freilich dürfte die Verwandtschaft des Osnabrücker Bischofs mit dem Widukind-Enkel Waltbert über Liudolfs Mutter Amalburg gelaufen sein, da diese den gleichen Namen trägt wie die Gemahlin des Wildeshausen-Stifters.
Der Name Liudolf, den sowohl der Bischof von Osnabrück wie auch dessen Vater, der Graf im Hassegau war, tragen, weist auf Verwandtschaft der beiden mit den LIUDOLFINGERN hin; vgl. Schmid, Nachfahren S. 63 ff. und 70 f.


Liudolf erbte von seiner Mutter das Rektorat über das widukindische Familienstift Wildeshausen. Er wird mehrfach als consanguineus OTTOS I. und OTTOS II. bezeichnet.
 
 
 
 

Literatur:
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Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 Seite 353 - Schmid Karl: Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983 Seite 66,95 -