Jaxa                                               Fürst von Köpenick
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Sohn des  N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 310
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Jaxa von Köpenick
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Albrecht der Bär verlor nach 1150 die Brandenburg an Jaxa von Köpenick, einem Verwandten des letzten Heveller-Fürsten Heinrich Pribislav. Jaxa von Köpenick soll Herrscher in "Polonia" gewesen sein (MGH SS XXV, 483). Bei der Rückeroberung der Burg durch Albrecht 1157 wird Jaxa von Köpenick nicht mehr erwähnt. Er wird aber mit einem slavischen Fürsten von Köpenick identifiziert, der allein auf Münzen und dort knes ('Fürst') de Copnic genannt ist. Nach 1150 in Anlehnung an deutsche Stücke geprägt, erweisen sie Jaxa von Köpenick als Christen (Palmzweig, Doppelkreuz). Identifizierungen mit anderen Trägern des Namens Jaxa sind problematisch.

Literatur:
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H.-D. Kahl, Slawen und Deutsche in der brandenburgischen Geschichte des 12. Jahrhunderts, 1964 - H. Ludat, Legenden um Jaxa von Köpenick (Slaven und Deutsche im MA, 1983), 27-84.


Literatur:
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Assing Helmut: Brandenburg, Anhalt und Thüringen im Mittelalter. Askanier und Ludowinger beim Aufbau fürstlicher Territorialherrschaften. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1997 Seite 140-141,149,172 - Partenheimer Lutz: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001 Seite 11,126,130,132,136,138,145,191,197,200,278, 290,308-310 -