Sohn des Grafen Radbot im Klettgau und der Ita
von Lothringen
Werner I. führte als erster seines Geschlechts den Titel eines Grafen von Habsburg. Als sein Verwandter, RUDOLF VON RHEINFELDEN, 1069 seine Gattin Adelheid der nicht bewahrten Keuschheit beschuldigte, galt Werner als deren Liebhaber.
Nach Acta Murensia:
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Graf Werner verzichtete
1082 auf die Herrschaft über das Kloster Muri und ließ durch
Mönche aus St. Blasien die alten Einsiedler-Bräuche abschaffen.
Die Herrschaft der HABSBURGER über
Muri wurde in eine Schutzvogtei umgewandelt.
Hlawitschka Eduard: Band I Seite 193
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"Die Salier und das Reich"
Der in Herzog RUDOLFS
Eheangelegenheiten verwickelte Graf war RUDOLFS
cognatus
Graf Werner. Ein Blick auf
die in S-Deutschland verankerten Grafen zeigt, dass Werner
wohl
nur Graf Werner von Habsburg sein kann.
Das bietet uns zum ersten Mal eine Bestätigung für die bislang
nur aus den Muri-Quellen bekannte Verwandtschaft von RHEINFELDERN und HABSBURGERN!
oo Reginlind
- nach 1086
Kinder:
Otto II. Graf von Habsburg
-
1111 ermordet
Budenheim
Albrecht II. (Adalbert)
-
1141
oo Judenta
Ita
-
oo Rudolf Graf von Tierstein
-
Literatur:
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Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter,
Jan Thorbecke Verlag 1991, Band I Seite 192,196,200 - Schmid Karl:
Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte
Beiträge, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983, Seite 352-356 -