Rapoto II.                                                Graf im Traungau 1006
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    -13.6. um 1020
 

Sohn des Grafen Rapoto I. im Traungau
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 180
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2. Ratpoto II.

F. Der 1006 erwähnte Graf Ratpoto könnte wohl personengleich mit 1 sein, ebenso gut aber auch eine Person mit dem c 1020 vorkommenden; eV.
1006 7/12. Das von HEINRICH II. Salzburg geschenkte Gut Schlierbach (im Kremstal) liegt in comitatu Radpotonis in pago Oliupestale (Grafschaft im Gebirge, Traungau) DD 3, 148 n 122; IV.
c 1020 Graf Ratpoto Salmann des Grafen Tiemo (I. von Formbach) für die Übergabe eines Hörigen an das Domstift Passau; der Auftrag vererbt an seinen Sohn, Ditbald, der ihn im Beisein des Bischofs Berengar (1013-1045) ausführt nQ 6, 85 f n 99;
+ 13/6 Mondsee: comes Ratpoto (falls nicht ungenau für 3) Necr. 4, 420.
Gemahlin
nicht überliefert, doch weisen die Namen Diepold und Ulrich bei den Nachkommen sowie die von 3 an feststellbaren Besitzungen in der Umgebung von Augsburg auf eine Frau aus der Nachkommenschaft des Grafen Dietpold (+ 955), eines Bruders des heiligen Ulrich, Bischofs von Augsburg (923-973), hin Volkert-Zöpfl, Die Regesten der Bischöfe und des Domkapitels Augsburg 62 n 102; wegen des Umfanges der Besitzungen, unter denen sich auch Grafschaften befanden, kann es sich nur um eine Erbtochter gehandelt haben.
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GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Prof. Dr. Otto Dungern: Seite 54
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2. Rapoto II.

Graf. 7.XII.1006 (MG. DD. III. 112) liegt Schlierbach bei Kirchdorf, Oberösterreich, in seiner Grafschaft; daher Traungaugraf; er vererbte (Mb. 28/2. S.76/7) eine Verpflichtung, eine von Graf Tiemo übergeben erhaltene Magd an Passau weiter zu vergeben, auf seinen Sohn Dietpald.
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  oo N.N., Nachkommin des Grafen Dietbald
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Kinder:

  Diepold I.
        - um 1060
 
  Ratpoto III.
        -19.6.1050

Wegener:

  Ulrich I.
       -5.3.