OTTO I. DER GROSSE               Deutscher König (936-973)
-----------------------------               Römischer Kaiser seit 2.2.962
23.11.912-7.5.973                        König der Langobarden
Wallhausen Memleben

Begraben: Magdeburg, Dom
 

Ältester Sohn des Königs HEINRICH I. aus seiner 2. Ehe mit der Mathilde, Tochter von Graf Dietrich
 

Lexikon des Mittelalters: Band VI Spalte 1563
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OTTO I., DER GROSSE, Kaiser, deutscher König
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* 23. November 912, + 7. Mai 973
                                  Memleben

Begraben: Magdeburg, Dom

Eltern:
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König HEINRICH I. und Mathilde, Tochter des sächsischen Grafen Dietrich
 

  1. oo 929/30 Edgith (+ 946), Tochter des englischen Königs Eduard der Ältere

  2. oo 951 Adelheid (+ 999), Tochter König Rudolfs II. von Burgund,
                                                Witwe König Lothars von Italien

Kinder:
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von 1.:

Liudolf (+ 957), Herzog von Schwaben
Liutgard (+ 953 oo Konrad den Roten)

von 2.:
Heinrich (+ 954)
Mathilde (+ 999), Äbtissin von Quedlinburg
Kaiser OTTO II. (+ 983)

illegitim, von einer vornehmen Slavin:

Wilhelm (+ 968), Erzbischof von Mainz

Im Rahmen der "Hausordnung" von 929 von HEINRICH I. für die Thronfolge ausersehen und auf einem Hoftag zu Erfurt 936 zum Nachfolger designiert, wurde OTTO nach dem Tode seines Vaters am 7. August 936 von den Großen des Reiches in Aachen zum König gewählt, in feierlicher Handlung von Erzbischof Hildebert von Mainz mit den königlichen Insignien bekleidet und nach vollzogener Salbung und Weihe auf den Thron KARLS DES GROSSEN gesetzt. Bei dem anschließenden Krönungsmahl in der Pfalz versahen die Herzöge Giselbert von Lotharingien, Eberhard von Franken, Hermann von Schwaben und Arnulf von Bayern die Hofämter des Kämmerers, Truchsessen, Mundschenken und Marschalls und brachten auf diese Weise die Verbundenheit der Stämme mit den neuen König zum Ausdruck. Mit seiner Entscheidung für Aachen als Krönungsort knüpfte OTTO I. bewußt an die fränkische Tradition an, die auch durch die bei der Krönungszeremonie getragene fränkische Tracht betont wurde. Über seine Mutter war OTTO I. jedoch mit dem Geschlecht des Sachsen-Herzogs Widukind verwandtschaftlich verbunden. Seine Vermählung mit der angelsächsischen Königs-Tochter Edgith verlieh ihm eine im Verhältnis zu den übrigen Angehörigen der Königssippe herausgehobene Stellung. Hier lag der Kern für künftige Konflikte.
Die Bestimmung OTTOS I. zum alleinigen Nachfolger im ostfränkisch-deutschen Reich bedeutete einen Bruch mit der fränkisch-karolingischen Praxis der Herrschaftsteilung. Der Grundsatz der Unteilbarkeit des Reiches, der im 10. Jh. auch anderswo zu beobachten ist, erfuhr dadurch eine entscheidende Stärkung. Die von der Thronfolge ausgeschlossenen Mitglieder der Königssippe, OTTOS Halbbbruder Thangmar (aus HEINRICHS I. erster Ehe mit Hatheburg) und sein jüngerer, von seiner Mutter Mathilde unterstützter Bruder Heinrich, der im Unterschied zu OTTO I. als Königssohn geboren war, suchten jedoch in mehreren Aufstandsbewegungen ihren Anspruch zu verteidigen. OTTO sah sich deshalb zunächst vor die Aufgabe gestellt, sein Königtum gegenüber den destabilierenden Tendenzen im eigenen Hause zu behaupten. Aber auch das Verhältnis zum Adel und zu den ihn auf Stammesebene repräsentierenden Herzögen verlangte nach einer Regelung. War OTTO doch in Anknüpfung an die karolingische Herrschaftspraxis bestrebt, die Position des Königtums gegenüber den Großen wieder stärker zur Geltung zu bringen. Die hieraus resultierenden Spannungen entluden sich in einer Reihe genossenschaftlich organisierter Adelsfehden, deren Häupter die Verbindung zu oppositionellen Mitgliedern des Königshauses suchten. So war nahezu die Hälfte der Regierungszeit OTTOS I. ausgefüllt mit den mühevollen Versuchen, die Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Reich zu klären.
Eine Empörung Thangmars und des Franken-Herzogs Eberhard endete mit dem Tod von OTTOS Halbbruder auf der Eresburg (938). Ein im folgenden Jahr von Heinrich begonnener Aufstand, an dem neben den Herzögen Eberhard von Franken und Giselbert von Lotharingien auch Erzbischof Friedrich von Mainz beteiligt war, brachte OTTO I. in eine äußerst bedrohliche Lage, nachdem die Verschwörer Verbindung zu dem westfränkischen KAROLINGER Ludwig IV. aufgenommen hatten. Erst der Tod der Herzöge Eberhard und Giselbert in einem Gefecht bei Andernach ließ den Aufstand zusammenbrechen. OTTOS Versuch, die von der Herrschaft ausgeschlossenen Mitglieder der Königssippe durch Verleihung von Herzogtümern zu entschädigen und dieselben durch Eheverbindungen enger an die Krone zu binden, war jedoch kein dauerhafter Erfolg beschieden. Der Streit um Nachfolge lebte 953 in der Empörung Liudolfs erneut auf, der seine Stellung sowohl durch seinen zum Bayern-Herzog erhobenen Onkel Heinrich wie durch einen aus OTTOS hervorgegangenen Sohn (Heinrich, + 954) gefährdet sah. Der Aufstand, der rasch um sich griff und bis nach Sachsen ausstrahlte, kam erst unter dem Eindruck der 954 wieder  einsetzenden Ungarneinfällle zum Erliegen.
In dieser für das Königtum äußerst kritischen Phase hat OTTO I. verstärkt auf die Reichskirche als Stütze seiner Herrschaft zurückgegriffen. Er war hierzu legitimiert durch die dem König zukommende sakrale Würde, die im Akt der Salbung hinfällig zum Ausdruck kam. Durch großzügige Ausstattung der Kirche mit Gütern und nutzbaren Hoheitsrechten schuf er die Voraussetzung für den "Reichsdienst" der Bischöfe und Äbte. Das hierfür benötigte Personal rekrutierte sich zunehmend aus der königlichen Hofkapelle, deren Ausbau OTTO I. seine besondere Fürsorge angedeihen ließ. Als Prototyp der ottonischen Reichsbischofs erscheint OTTOS jüngster Bruder Brun, Erzbischof von Köln, der auf dem Höhepunkt des Liudolf-Aufstandes mit der Übernahme der herzoglichen Gewalt in Lotharingien betraut wurde. Aus der Not der Zeit heraus wurde OTTO I. somit zum Initiator jener unter dem Begriff "Reichskirchensystem" geläufige Einrichtung.
OTTOS Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld (10. August 955), dem im selben Jahr ein Sieg über die Slaven an der Recknitz folgte, befreite nicht nur das Reich von einer gefährlichen Bedrohung, sondern brachte auf für OTTO I. selbst eine gewaltige Steigerung seines Ansehens als Retter der Christenheit. Nach Widukind von Corvey (III, 49) soll OTTO I. noch auf dem Schlachtfeld vom siegreichen Heer zum "imperator" ausgerufen worden sein. Wenn auch einer derartigen Kaiserakklamation keinerlei staatsrechtliche Bedeutung beizumessen ist, so ist doch nicht zu übersehen, dass OTTO I. in den Augen der Zeitgenossen bereits eine imperiale Stellung einnahm. Hierzu hatte nicht zuletzt sein Eingreifen in Westfranken und Burgund beigetragen, das deutlich hegemoniale Züge erkennen läßt.
OTTOS weit ausgreifende Pläne einer Slavenmission, die ein Zusammengehen mit dem Papst erforderten, wiesen den Weg nach Rom und zur Erneuerung des seit 924 erloschenen westlichen Kaisertums. Ein erster Versuch zum Erwerb der Kaiserkrone, den OTTO I. 951 nach erfolgter Befreiung Adelheids von Burgund aus der Gefangenschaft Berengars II. von Ivrea noch von Pavia aus unternahm, scheiterte an den in Rom vorherrschenden Machtverhältnissen. Doch hatten ihm die italienischen Großen als König (der Langobarden) gehuldigt. OTTO I. kam seinem Ziel erst näher, als Papst Johannes XII. den deutschen König als mächtigsten Herrscher des Abendlandes gegen die dem Kirchenstaat gefährliche Macht Berengars zu Hilfe rief. Im Herbst 961 brach OTTO I. zum zweiten Mal nach Italien auf, nachdem zuvor die Thronfolge durch die Wahl seines gleichnamigen Sohnes OTTO II. gesichert worden war. Am 2. Februar 962 empfing er zusammen mit Adelheid zu St. Peter die Kaiserkrone. In Fortsetzung der karolingischen Tradition bestätigte er Besitzungen und Rechte der römischen Kirche ("Privilegium Ottonianum" vom 13. Februar 962). Die Sicherung der kaiserlichen Herrschaft in Ober- und Mittelitalien nahm OTTO so in Anspruch, daß er erst Anfang 965 nach Deutschland zurückkehren konnte. Ein Hilferuf Johannes' XIII. gab den Anlaß für OTTOS dritten Italienzug (August 966), der den Kaiser diesmal auf sechs Jahre in Italien band. Spannungen mit der byzantinischen Kaisermacht in S-Iitalien führten zu einer Neuauflage einer Kaiserrivalität, um deren Beilegung sich OTTO I. vergeblich bemühte. Demonstrativ ließ er deshalb Weihnachten 967 seinen Sohn OTTO II. nach byzantinisch-karolingischem Vorbild zum Mit-Kaiser krönen.
Mit Unterstützung Johannes' XIII. gelang OTTO nunmehr auch die Verwirklichung seines Missionsplanes - bildete für ihn doch die Christianisierung der unterworfenen slavischen Gebiete einen integralen Bestandteil seiner Ostpolitik. Bereits 955 hatte er vor der Ungarnschlacht dem Tagesheiligen Laurentius die Gründung eines Bistums in Merseburg gelobt. Wohl von Anfang an bestand der Plan, dasselbe in einen Verband von Bistümern einzubringen, die einem in Magdeburg zu errichtenden Erzbistum unterstellt werden sollten, wo OTTO I. ein Mauritius-Kloster gegründet hatte. Nachdem dieser Plan bereits anläßlich OTTOS Kaiserkrönung die Zustimmung des Papstes gefunden hatte, wurde im April 967 auf einer Synode in Ravenna die Gründung des Erzbistums Magdeburg beschlossen, dem neben Brandenburg und Havelberg auch Merseburg, Meißen und Zeitz als Suffragan-Bistümer zugeordnet wurden.
Mit der Rückkehr aus Italien im Sommer 972 hatte OTTO I. den Höhepunkt seiner Macht erlangt. Ein Ostern 973, wenige Wochen vor seinem Tode, zu Quedlinburg veranstalteter Hoftag zeigte den Kaiser, den Widukind (I, 34) als "Haupt der Welt" pries, im Kreise der Großen des Reiches, geehrt  durch Gesandte aus nahezu allen Teilen der damals bekannten Welt. Mit OTTO I. hat der Prozeß der Konsolidierung des ostfränkisch-deutschen Reiches nach innen wie nach außen einen entscheidenden Abschnitt erreicht. Seit auf den Akt der Salbung gegründetes Königtum, das eine gewandelte Einstellung gegenüber der Kirche erkennen läßt, wurde gleichsam zum Vorbild der christlichen Monarchien des Mittelalters. Seine geschichtlichen Leistungen sahen schon die Zeitgenossen in der Erneuerung des abendländischen Kaisertums, das fortan mit dem deutschen Königtum verbunden blieb. So verwundert es nicht, wenn Otto von Freising ihm rückblickend gerade wegen dieser Tat den Beinamen "der Große" (Chron. VI, 24) zuerkannte.

Quellen:
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MGH DD O I., ed. Th. Sickel, 1879-1884 - Hrotsvit v. Gandersheim, Opera, ed. P. v. Winterfeld (MGH SRG [34], 1902); mit Einl. und Komm. ed. H. Homeyer, 1970 - Liutprand v. Cremona, Opera, ed. J. Becker (MGH SRG [41], 1915) - Widukind von Korvei, Res gestae Saxinicae, ed. P. Hirsch-E. Lohmann (MGH SRG [60], 1935) - Q. zur Gesch. der sächs. Ks.zeit, ed. A. Bauer-R. Rau (Ausg. Q. 8, 1971) - RI II, 1 Nr. 55c-573c

Literatur:
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ADB XXIV, 571-597 - Gebhardt I, 234-259 - Hauck III, 20-240 - HEG I, 678-696 - R. Köpke-E. Dümmler, JKDG O. I., 1876 - R. Holtzmann, Gesch. der sächs. Ks.zeit, 1941 [Neudr. 1961], 110-249 - G. Tellenbach, O. d. Gr. (Die großen Dt., I, 1956), 35-51 - J. Fleckenstein, Lgshof und Bf.sschulen unter O. d. Gr., Ak 38, 1956, 38-62 - M. Lintzel, Die Ks.politik O.s d. Gr. (Ders., Ausgew. Schriften 2, 1961), 142-219 - W. Ohnsorge, Die Anerkennung des Ksm.s O.s I. durch Byzanz, BZ, 54, 19611, 28-52 [Ders., Konstantinopel und der Okzident, 1966, 176-207] - E. Dupre-Theseider, O. I. und Italien, MIÖG Ergbd. 20, 1962, 53-69 - H. Beumann-H. Büttner, Das Ksm. O.s d. Gr., ZRGGerm Abt 81, 1964, 80-163 [Kg.swahl und Thronfolge in otton.-frühdt. Zeit, WdF 178, 1971, 417-508] - P.E. Schramm, O.s I. Kg.skrönung in Aachen (936) (Ders., Ks., Kg.e und Päpste 3, 1969), 33-54 - H. Zielinski, Zur Aachener Kg.serhebung von 936, Da 28, 1972, 210-222 - H. Wolfram, Lat. Herrschertitel im neunten und zehnten Jh. (Intitulatio II [MIÖG Ergbd. 24], 1973), 88ff., 133ff. - J. Fleckenstein, O. d. Gr., hg. H. Zimmermann (WdF 450, 1976) [Lit.] - K. Leyser, Rule and Conflict in an Early Medieval Society, Ottonian Saxony, 1979 [dt.: K. Frhr. Schenk zu Schweinsberg, Veröff. des Max-Planck-Inst. für Gesch. 76, 1984] - P.E. Schramm-F. Mütherich, Die dt. Ks. und Kg.e in Bildern ihrer Zeit, 1983, 186-192, 81-86 [Abb.] - H. Beumann, O. d. Gr. (Ks.gestalten des MA, hg. Ders., 1984), 50-72 - G. Althoff-H. Keller, Heinrich I. und O. d. Gr., 1985 - E. Hlawitschka, Vom Frankenreich zur Formierung der europäischen Staaten- und Völkergemeinschaft, 1986, 113-131 - H. Beumann, Die Ottonen, 1987, 53-112 [Lit.] - E. Hlawitschka, Ks. O. I. (d. Gr.) (Ma. Herrscher in Lebensbildern, hg. K. Schnith, 1990), 124-143 - J. Laudage, Hausrecht und Thronfolge, Hjb 112, 1992, 23-71.


Glocker Winfrid: Seite 270
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik"

IV, 3 OTTO I. DER GROSSE
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* 912 XI 23, + 973 V 7

936 VIII 7 König (ostfränkisch-deutsches Reich); 962 II 2 Kaiser

  928
1. oo vornehme Slawin
 

 929 IX
2. oo Edgith/Eadgith, Tochter König Edwards des Älteren der Angelsachsen
        * (905/12), + 946 I 26

951 X/XI
3. oo Adelheid, Tochter König Rudolfs II. von Hoch-Burgund
         * c 932, + 999 XII 16/17     Witwe König Lothars von Italien
 

Widukind I c. 31, S. 43, bezeugt OTTO als den erstgeborenen Sohn König HEINRICHS I. aus dessen zweiter Ehe mit Mathilde; die übrigen Filiationsbelege sind bei Köpke-Dümmler S. 6 mit Anm. 3 und bei BO. 55c zusammengestellt.
Das Geburtsdatum ergibt sich aus der Angabe bei Hrotsvith, Primordia coen. Gandeshem. v. 561, OTTO I. sei acht Tage vor dem Tode seines Großvaters, Herzog Otto des Erlauchten, geboren worden. Das Todesdatum ist von Widukind III c. 76, S. 154, überliefert; die weiteren Nennungen sind zusammengestellt von BO. 574c.
Aus der Sachsengeschichte Widukinds III c. 74, S. 150, und der Chronik Thietmars II c. 35, S. 82, erfahren wir auch von der außerehelichen Verbindung des Königs-Sohnes mit der vornehmen Slawin NNw. Möglicherweise war diese, wie Ludat, Elbe S. 12 f., vermutet, die Schwester des Heveller-Fürsten Tugumir und wurde nach der Vermählung OTTOS mit der angelsächsischen Königs-Tochter Edgitha in eine kirchliche Gemeinschaft, vermutlich in das Stift Möllenbeck an der Weser, abgeschoben.
Die erste Ehefrau König OTTOS war Edgith/Eadgith, eine Tochter des angelsächsischen Königs Eduard des Älteren aus dem Hause WESSEX; mit ihr kam noch ihre jüngere Schwester Edgiva mit auf den Kontinent, um für den sächsischen Königs-Sohn für dessen Wahl zur Verfügung zu stehen.
An dieser Stelle muß auf zwei Fehler hingewiesen werden, die Widukind in seinem Bericht über die Herkunft der Edgith in der Sachsengeschichte I c. 37, S. 54, unterlaufen sind; auf Grund der weiten Verbreitung Widukinds werden diese Fehlangaben sehr häufig wiederholt. Edgith war weder die Tochter des angelsächsischen Königs Edmund noch die Schwester König Aethelstans, wie der Corveyer Mönch meint, sondern sie war vielmehr die Halbschwester sowohl König Edmunds (940-946), der aus der 3. Ehe König Eduards des Älteren (901-924) hervorgegangen war, als auch die Halb-Schwester des zur Zeit der Werbung regierenden König Aethelstan (924-940), der aus der ersten Verbindung seines Vaters stammte.
Vgl. zur Familie der Braut OTTOS I. zuletzt Leyser, Ottonen S. 76 f.
Es sei hier noch auf die verwandtschaftlichen Beziehungen verwiesen, die die Könige von Wessex auf dem Kontinent durch Eheschließungen angebahnt hatten: ihre Schwester Eadgifu (+ n 951, vgl. Werner V, 38) war mit König Karl III. dem Einfältigen vermählt (aus dieser Ehe ging König Ludwig IV. Transmarinus hervor, der zweite Gemahl von OTTOS I. Schwester Gerberga), während die Schwester Eadhild (+ v 937, vgl. Werner VI, 6) die Gattin Hugos des Großen von Franzien war. Edgiva, diejenige Schwester Edgiths, die mit nach Sachsen gekommen war, heiratete Graf Ludwig, den Bruder König Rudolfs II. von Hoch-Burgund,; vgl. Hlawitschka, Verbindungen S. 50-57.
Die Vermählung OTTOS, des Sohnes HEINRICHS I., mit der angelsächsischen Königs-Tochter Edgith fand in den Quellen reichlich Niederschlag; besonders ausführlich unterrichten uns Widukind I c. 37, S. 54, und Hrotsvith, Gesta Oddonis v. 68-120.
Die weiteren Belege sind von BO. 23h zusammengestellt. Edgith war wahrscheinlich ungefähr gleich alt wie OTTO I., vielleicht sogar etwas älter. Der Sterbetag ist überliefert bei Widukind II c. 41, S. 99; die weiteren Nachrichten sind bei Köpke-Dümmler S. 146 gesammelt.
Im Herbst 951 heiratete König OTTO I. Adelheid, die Tochter König Rudolfs II. von Hoch-Burgund und dessen Gemahlin Bertha; die Königin Bertha war ihrerseits eine Tochter Herzog Burchards von Schwaben, der 926 im Kampf für seinen Schwiegervater (richtig: Schwiegersohn) vor Novara gefallen war. Der Continuator Reginonis a. 951, S. 164, bezeugt die Filiation Adelheids von König Rudolf II., wohingegen wir in der Antapodosis Bischof Liutprands von Cremona IV c. 13, S. 111, auch ihre Abstammung von der Königin Bertha belegt finden. Die weiteren Quellenzeugnisse für Adelheid hat Diener, Könige von Burgund S. 78, Nr. 14, zusammengestellt.
Adelheids Geburtsjahr läßt sich aus der Angabe Odilos von Cluny, Epitaphium Adelheide c. 2, S. 29, sie sei zur Zeit ihrer Vermählung mit König Lothar im 16. Lebensjahr gestanden, errechnen.
Zur Verlobung und Eheschließung der burgundischen Königs-Tochter Adelheid mit Lothar, dem Sohn König Hugos von Italien, vgl. Werner VII, 27. Die ottonische Hoflegende, wie wir sie v. a. bei Hrotsvith, Gesta Oddonis v. 467-665, fassen können, malt in geradezu rührenden Farben die Geschichte der Werbung und schließlichen Eheschließung OTTOS I. mit der armen, im Kerker schmachtenden Adelheid aus. Der Todestag Adelheids ist zum XII 17 im Merseburger Nekrolog eingetragen; vgl. dazu bei Althoff, Adelsfamilien Kommentar K 49. Auch Thietmar IV c. 43, S. 180, hat (in Abhängigkeit vom Merseburger Nekrolog) den XII 17, während Odilo c. 21, S. 44, den XII 16 nennt; er berichtet ergänzend, die Kaiserin Adelheid sei um Mitternacht verstorben, womit die zwei Angaben für den Todestag erklärlich würden. Vgl. auch BU. 1337a.


Althoff Gerd: Seite 364
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"Adels- und Königsfamilien"

                                                           K 12

Lü.     7.5. Otto  + 973 OTTO DER GROSSE
Me:    7.5. Otto maior magnus imp.
Me:   10.8. Magnus Oddo imp.

Dem Eintrag im Lüneburger Necrolog fehlt der Titel, jedoch hat Wedekind in seiner Edition durch Punkte kenntlich gemacht, daß er den Titel hinter dem Namen nicht mehr lesen konnte, so daß kaum ein Zweifel besteht, daß mit dem Eintrag zum 7. Mai der Kaiser gemeint ist.
Der Eintrag ins Merseburger Necrolog zum 10. August soll an OTTOS Lechfeldsieg erinnern, vgl. Althoff, Unerkannte Zeugnisse vom Totengedenken der Liudolfinger, Seite 386f. Er gehört somit zu den nicht-necrologische Notizen im Merseburger Necrolog, die alle auf Mitglieder der ottonische Familie bezogen sind und damit den familiären Charakter des Gedenkens deutlich machen; siehe dazu oben Seite 146f. Die Verbindung von maior und magnus ist wichtig für die von Kienast, Magnus = der Ältere; Seite 1ff. eingeleitete Diskussion; der Beleg des Merseburger Necrologs ist Kienast entgangen. Die Formulierung muß nicht zeitgenössisch zu 955 sein, sondern kann auch aus einer redaktionellen Änderung bei der Übertragung nach Merseburg resultieren.
Allg. vgl. Köpke-Dümmler, Otto der Große; Biogr. Wörterbuch 2, Sp. 2090ff., FW K 29.
Zum Todesdatum: Bo Nr. 574c.



Schwennicke Detlev: Tafel 10
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

OTTO I DER GROSSE
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* 23. XI 912, + Memleben 6. V 973

Begraben: Magdeburg Dom
 

930 Mit-König
7. VIII 936 DEUTSCHER KÖNIG
Rom 2. II 962 KAISER

  I oo IX 929
         ED(G)ITHA
                    + 26. I 946

Begraben: Magdeburg Dom

Tochter von Eduard (Edward) dem Älteren König der Angelsachsen

  II oo Pavia X/(XI 951
           ADELHEID VON BURGUND (WELFEN)
                    + Kloster Selz/Elsass 16. XII 999

Begraben: ibid

Witwe von König Lothar 931 Mit-König von Italien (ARLES), Tochter von König Rudolf II.



Hlawitschka; Eduard: Seite 125
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"Kaiser Otto I." in: Schnith Karl Rudolf: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den Karolingern zu den Staufern.

KAISER OTTO I. (DER GROSSE)
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* 22.11.912
+ 7.5.973 in Memleben

Grabstätte: St.-Mauritius-Dom Magdeburg

Eltern: König HEINRICH I. und Mathilde

  1. oo September 929 in Quedlinburg
           EDGITH
           * ca. 910/12, + 26.1.946

Grabstätte: Magdeburger Dom

 Tochter König Edwards des Älterebn aus dem angelsächsischen Königshaus von WESSEX

  2. oo Oktober/November 951 in Pavia
           ADELHEID
           * ca. 931/32, + 16./17.12.999

Grabstätte: Kloster Selz/Elsaß

Tochter König Rudolfs II. von Hochburgund, Witwe König Lothars von Italien



Die in der Aachener Kaiserpfalz KARLS DES GROSSEN versammelten weltlichen Großen wählten am 7.8.936 den von seinem Vater designierten OTTO zum deutschen König. Während die Erzbischöfe Hildebert von Mainz und Wigfried von Köln die Krönung und Salbung vornahmen, versahen die Herzöge erstmalig die Erzämter (Truchseß, Kämmerer, Mundschenk und Marschall). Im Rahmen seiner Aggressionspolitik gegen die Elbslawen ernannte OTTO I. an der Unterelbe 936 den Grafen Hermann Billung, an der mittleren Elbe 937 den Grafen Gero zum Markgrafen. Gegen den Versuch OTTOS I., auf Kosten der Herzöge die Königsgewalt zu stärken, kam es 938 verschiedentlich zu Aufständen gegen den König. So lehnte Eberhard, Sohn des 937 verstorbenen Herzogs Arnulf von Bayern, der nun das Herzogtum übernahm, ab, auf die Einsetzung der Bischöfe zu verzichten. OTTO I. unterwarf ihn, übte künftig die Bischofsinvestitur selbst aus, nahm das karolingische Reichsgut in Eigenbesitz und setzte Berchthold, den Bruder Arnulfs, als Herzog in Bayern ein, dessen selbständige Stellung beseitigt wurde. Heinrich, Bruder OTTOS I., die Herzöge Eberhard von Franken und Giselbert von Lothringen empörten sich 939, wurden im März 939 von OTTO I.bei Birten am Rhein (südlich von Xanten) geschlagen und suchten bei Ludwig IV. von Frankreich Unterschlupf. OTTO I., der sich mit Hugo von Franzien, dem Haupt der französischen Adelsopposition verbündete, schlug schließlich die gegnerischen Heere am 2.10.939 bei Andernach am Rhein. In Franken wurde kein neuer Herzog eingesetzt, es verblieb bei der Krone. Nach der Niederschlagung des fränkisch-lothringischen Aufstandes zog OTTO I. 940 gegen Ludwig IV. von Frankreich, den er im Kampf um Lothringen bis nach Burgund verfolgte. Bedeutende französische Feudalherren huldigten ihm und im Frieden von Vise (942) mußte Ludwig IV. erneut auf Lothringen verzichten. Erzbischof Friedrich, Heinrich, Bruder OTTOS I., und ein Teil des über die rücksichtslose Herrschaft des Markgrafen Gero empörten sächsischen Adels verbündete sich und beschloß, den König am Osterfest 941 umzubringen. Das Komplott wurde entdeckt, die Verschwörung niedergeschlagen; einige sächsische Adlige wurden hingerichtet, ihre Güter konfisziert. 944 wurde der Franke Konrad der Rote von OTTO I. als Herzog von Lothringen eingesetzt. Damit wurde die in der Folgezeit von OTTO I. durchgeführte Politik erkennbar, die einzelnen Herzogtümer durch Übertragung an Familienangehörige eng an das Königtum zu binden. 946 zog OTTO I. nach Frankreich, um Ludwig IV. gegen den immer mächtiger werdenden Hugo von Franzien zu unterstützen, der den französischen König zur Übergabe von Laon gezwungen hatte. 947 wurde der ehrgeizige und unruhige Heinrich, Bruder OTTOS I., als Herzog in Bayern eingesetzt. Die unter einem päpstlichen Legaten abgehaltene Synode von Ingelheim (Juni 948), an der OTTO I. und Ludwig IV. teilnahmen, suchte die Machtkämpfe im westlichen Frankreich zu bereinigen und die Besetzung des Erzbistums Reims zu klären. Sie entschied sich für Ludwig IV. und den ihm ergebenen Erzbischof Artold gegen Hugo von Franzien. Die Synode zeigte den maßgeblichen Einfluß OTTOS I. in Frankreich. Um die Christianisierung der in den eroberten Räumen unterworfenen Bevölkerung zu beschleunigen, wurden die Bistümer Oldenburg, Havelberg und Brandenburg gegründet. 950 ernannte OTTO I. seinen 946 zum Nachfolger designierten Sohn Liudolf zum Herzog von Schwaben. Im folgenden Jahr zog OTTO I., der seine Macht über Italien ausdehnen wollte, nach Italien. Als Anlaß diente ein Hilfeersuchen Adelheids, der Tochter Rudolfs II. von Hoch-Burgund und Witwe König Lothars von Italien, der Berengar II. von Ivrea die Herrschaft über Italien streitig machte. OTTO I., der Berengar in die Flucht schlug, heiratete Adelheid und nannte sich in Anknüpfung an die KAROLINGER ab 952 "Rex Francorum et Langobardorum". Die gewünschte Kaiserkrönung wurde von Papst Agapet II. abgelehnt. Auf dem Reichstag zu Augsburg (7.8.952) leistete Berengar den Vasalleneid und erhielt Italien als Lehen zugesprochen. Liudolf, der seine Thronfolge durch die Ehe seines Vaters gefährdet sah, Konrad der Rote und Erzbischof Friedrich von Mainz erhoben sich 953/54 gegen OTTO I.; die Lage verschärfte sich, als 954 die Ungarn in Deutschland einfielen. OTTO I. konnte den Aufstand, der Franken, Bayern, Schwaben und Sachsen erfaßte, niederwerfen. Auf dem Reichstag zu Arnstadt im Dezember 954 wurde das Herzogtum Schwaben dem HUNFRIDINGER Burchard, das Herzogtum Lothringen dem Erzbischof von Köln, Brun, einem Bruder OTTOS I., das Erzbistum Mainz an Wilhelm, einen Sohn OTTOS von einer slawischen Fürstentochter, übertragen. Der Aufstand zeigte, dass OTTOS I. Versuch, sich die Herzogtümer  durch Besetzung mit Verwandten zu verpflichten, an den partikularistischen Interessen der Stammesherzogtümer scheiterte. OTTO schuf sich nun gegenüber den Herzögen ein Gegengewicht in den geistlichen Feudalherren. Über die Bistümer und Reichsabteien, die reiche Schenkungen, Immunität und Königsschutz erhielten, mit Aufgaben der Reichsverwaltung betraut wurden, hatte der König die Verfügungsgewalt (Reichskirchensystem). Unter Führung OTTOS I. schlug ein deutsches Heeresaufgebot aus fast allen Teilen Deutschlands, verstärkt durch ein böhmisches, die Augsburg belagernden Ungarn am 10.8.955 in der Schlacht auf dem Lechfeld (südlich von Augsburg). Der gemeinsame Kampf gegen die Ungarn zeigte die Stabilität des frühfeudalen deutschen Staates und hob das Ansehen OTTOS I. beträchtlich. Die sich gegen die drohende Unterjochung erhebenden Obotriden, denen sich die Wilzen, Zirzipaner und Tollenser anschlossen, wurden von OTTO I. am 16.10.955 in der Schlacht an der Raxa (Reckwitz in N-Mecklenburg) unterworfen. OTTO I., der von Anfang an eine aggressive imperiale Politik betrieb, unternahm 961, von Papst Johannes XII. gegen Berengar II. von Ivrea zu Hilfe gerufen, einen neuen Eroberungszug nach Italien, entschlossen, als äußeres Zeichen seiner hegemonialen Stellung unter Anknüpfung an das Kaisertum KARLS DES GROSSEN die Kaiserkrone zu erwerben, um damit unter anderem seine Gleichstellung mit dem oströmischen Kaiser zu beweisen und selbständige Aktionen der süddeutschen Herzöge in Italien zu vereiteln. Nachdem OTTO I. dem Papst den üblichen Sicherheitseid geleistet hatte (Schutz der römischen Kirche und des Papstes; Befragung des Papstes bei Erlaß neuer Verordnungen, die Rom oder den Papst betrafen; Wahrung des Besitzes des Kirchenstaates und dessen Verteidigung durch einen Statthalter), krönte Johannes XII. OTTO I. am 2.2.962 in Rom zum Kaiser, der im sogenannten Ottonianum am 13.2.962 die Pippinsche Schenkung und alle der Kirche vermachten Besitzungen bestätigte. Der von seinen Gegnern vertriebene Papst Johannes XIII. rief 966 OTTO I. nach Italien zu Hilfe, der seinen zum König erhobenen Sohn OTTO II. dort 967 zum Kaiser krönen ließ und die Huldigung der langobardischen Fürsten von Capua, Benevent und Salerno entgegennahm. 968 wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet, dem die Bistümer Merseburg, Zeitz, Meißen, Brandenburg und Havelberg unterstellt wurden. Auf seinem letzten Reichstag in Quedlinburg (973) demonstrierte er seine hegemoniale Stellung.
Kaiser OTTO I. war kein Herrscher aus dem Bilderbuch. Er besaß eine eher niedrige, dabei aber gedrungene, kräftige Gestalt. Seine temperamentvolle, unkonventionelle Art, die manchmal das allzu Menschliche hervorkehrte und das Persönlichkeitsbild eines Königs vermissen ließ, brachten ihm Kritik und hin und wieder Spott ein, der erst verstummte, als seine Durchsetzungskraft triumphierte. Auch seine Bildung zeigte Mängel, die störenden Einfluß auf die Staatsgeschäfte ausübten. Mit 30 Jahren erlernte er mühsam Lesen und Schreiben. Häufig bediente er sich der ratgebenden Geisteskraft seines umfassend gebildeten Bruders Brun. OTTO strahlte also nicht durch ein gewinnendes angenehmnes Erscheinungsbild, seine Zornesausbrüche waren gefürchtet. Die charakterlichen Stärken lagen in seiner unbestechlichen Art, seinem Willen, für den Zusammenhalt des ihm anvertrauten Reichsgutes zu sorgen, seiner Sparsamkeit und seiner menschlichen Haltung gegenüber seiner Umgebung. Er wurde im Dom zu Magdeburg beigesetzt.
 
 
 
 

     929
  1. oo Edgitha von England, Tochter des Königs Eduard I.
          905/12-2.1.946

    951
  2. oo 2. Adelheid von Hochburgund, Tochter des Königs Rudolf II.
              ca 932-16./17.12.999
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Liudolf
  930-6.9.957

 947
  oo Ida von Schwaben, Tochter des Herzogs Hermann
       932/34-17.5.986

  Liutgard
  ca. 931-18.11.953

 947
  oo Konrad der Rote Herzog von Lothringen
      ca 920-10.8.955

2. Ehe

  Heinrich
  Ende 952/Anfang 953-7.4. ca 954

  Brun
  Ende 953/Anfang 954-8.9.957

  OTTO II.
  Ende 955-7.12.983

  Mathilde Äbtissin von Quedlinburg
  Anfang 955-7.2.999

Illegitim  von einer slawischen Fürstin

  Wilhelm Erzbischof von Mainz
  929-2.3.968
 
 
 

Literatur:
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Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1987, Seite 7,10,12,15,17,19,23,34,38,44,47, 51,54,61,92,94,250 - Cardini, Franco: Friedrich I. Barbarossa. Kaiser des Abendlandes, Verlag Styria Graz 1990, Seite 8,10,25,50,70,182,184,190,241 - Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band I Seite 57,70,101,103,106,142-148,151-154,156,165,168,170,173,178, 184,206,224,226,241,258,268, 274,311-313,317,338,376,477,479,498,505,531,551/Band II Seite 2,49, 127,157,160,169,187,207,231,362,364,390,410,442,470-473, 505,513,533,536,561/Band III Seite 10, 218,261,267,381,416, 480,488-490,492,503,514-517 - Diwald Helmut: Heinrich der Erste. Die Gründung des Deutschen Reiches, Gustav Lübbe Verlag Bergisch Gladbach 1994, Seite 109-509 - Eickhoff, Ekkehard, Theophanu und der König, Klett-Cotta Stuttgart 1996, Seite 17-510 - Erkens, Franz-Reiner: Konrad II. Herrschaft und Reich des ersten Salierkaisers. 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