Heinrich II. Jasomirgott                Herzog von Bayern (1143-1156)
------------------------------              Markgraf von Österreich (1141-1156)
2.4.1114-13.1.1177                       Herzog von Österreich (1156-1177)
               Wien                    H.IV. Pfalzgraf bei Rhein (1140-1141)

Begraben: Wien, Schottenkloster
 

Ältester Sohn des Markgrafen Leopold III. der Heilige von Österreich aus dem Hause der BABENBERGER aus seiner 2. Ehe mit der Agnes von Waiblingen, Tochter von Kaiser HEINRICH IV.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Seite 2074
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Heinrich II. Jasomirgott
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* 1107/08, + 13. Januar 1177 durch einen Sturz vom Pferd

Der Heinrichs Frömmigkeit betonende Beiname erst seit dem Spätmittelalter belegt, wohl verballhornter arabischer Ausdruck. Pfalzgraf bei Rhein, Markgraf und Herzog von Österreich, Herzog von Bayern

Begraben: Wien Schotten-Kloster

Sohn Markgraf Leopolds III. + 1136) und Agnes' (+ 1143), Tochter Kaiser HEINRICHS IV.

  1. oo Gertrud, Tochter Kaiser LOTHARS III.
                  -   1143

  2. oo Theodora Komnene, Nichte Kaiser Manuels I.
                  -   1184

Nicht Heinrich, sondern sein jüngerer Bruder Leopold IV. wurde 1136 Markgraf von Österreich und 1139 Herzog von Bayern. Heinrich übernahm die salischen Erbgüter seiner Mutter am Rhein und wurde 1140 Pfalzgraf. Nach dem frühen Tod Leopolds folgte er ihm 1141 in der Mark. Um die WELFEN in Bayern auszuschalten, vermittelte König KONRAD III., der Halbbruder Heinrichs II., die Ehe mit Gertrud, der Witwe Herzog Heinrichs des Stolzen, und übertrug Heinrich II. Jasomirgott 1143 das Herzogtum Bayern. Der Tod der Herzogin im gleichen Jahr machte diese Regelung zunichte. Heinrichs Stellung war stark erschüttert (1145 Exkommunikation, 1146 Niederlage gegen die Ungarn an der Leitha), doch gelang ihm durch die Vermählung mit der Nichte des byzantinischen Kaisers während des 2. Kreuzzugs ein Prestigegewinn. Der Herrschaftsantritt FRIEDRICHS I. ließ die Lösung der bayerischen Frage in greifbare Nähe rücken. Nach langwierigen Verhandlungen verzichtete Heinrich II. Jasomirgott am 8. September 1156 zugunsten Heinrichs des Löwen auf Bayern und erhielt dafür das rechtlich davon gelöste Österreich als neues, mit beachtlichen Privilegien ausgestattetes Herzogtum (Privilegium minus). In den nächsten Jahren unterstützte Heinrich die Politik BARBAROSSAS (Mailand, päpstliches Schisma, 1166 Gesandtschaft nach Sofia). Versuche, in Österreich erbenlosen Besitz zu erwerben und die Gerichtsbarkeit nicht landsässiger Herren einzuschränken, scheiterten, doch errang er 1169 mit der Vogtei über das Kloster Admont einen ersten babenbergischen Stützpunkt in der Steiermark. Das Vordringen der deutschen Siedlung gegen Böhmen und Eingriffe in den ungarischen Thronstreit brachten ihn in Gegensatz zu seinen Nachbarn.
Heinrich II. Jasomirgott war keine überragende Persönlichkeit, aber ein zäher und zielbewusster Fürst, unter dem die entscheidenden Schritte zur Ausbildung der Landeshoheit getan wurden. Zu seinen Verdiensten zählt die Förderung Wiens, das durch ihn zur babenbergischen Residenz wurde und dessen antik-frühchristliche Tradition er betonte. Diesen Bestreben diente auch die Berufung irischer Mönche aus St. Jakob in Regensburg nach Wien (Schottenkloster).

Literatur:
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ADB XI, 554ff. - NDB VIII, 375ff. - JDG K. III. 81f., 137, 279, 313, 656 [W. Bernhardi] - F. Eheim, Zur Gesch. der Beinamen der Babenberger, Unsere Heimat 26, 1955, 157 - K. Lechner, Hzg. H. II. Jasomirgott (Gestalter der Geschicke Österr., hg. H. Hantsch, 1962), 35ff. - H. Appelt, Die Babenberger, hg. E. Zöllner, 1978), 44ff.



Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 323
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HEINRICH XI. JASOMIRGOTT, Herzog von Bayern, seit 1156 von Österreich
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     + 13.1.1177
      Wien

Begraben: Schottenkloster Wien

Vater:
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Leopold III. von Österreich (+ 1136)

Mutter:
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Agnes (+ 1143), Tochter Kaiser HEINRICHS IV.

  1. oo Gertrud von Supplinburg (Süpplingenburg) (+ 1143)

  2. oo Theodora Komnena (+ 1183)

1139 Lehen der Pfalzgrafschaft am Rhein.
Sein jüngerer Bruder Leopold IV. wurde Herzog von Bayern.
Nach dessen Tod 1141 Markgraf von Österreich und 1143 Herzog von Bayern.
1156 „Privilegium minus“ und Aufgabe des bayerischen Herzogtums.
Als Entschädigung Erhebung der bayerischen Ostmark zum territorialen Herzogtum mit besonderen Vorrechten (ius affectandi) und Übertragung an den BABENBERGER.
1155 Gründung des Schottenklosters in Wien und Besiedelung desselben mit Mönchen von St. Jakob in Regensburg.
1157 Wiedereinführung von Benediktinern in das babenbergischen Eigenkloster Metten.
Während seiner Regierung Entstehung von neuen „Burgstädten“. Wien wurde zu einem Zentrum höfischer Gesellschaft und Dichtkunst.

Literatur:
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NDB 8; BWB 1; E. Zöllner, Gesch. Österreichs, 1961.



Bedürftig Friedemann: Seite 97
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"Taschenlexikon Staufer."

HEINRICH II. JASOMIRGOTT
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* 1114, + 13.1.1177

Die übliche Bekräftigungsformel lautete in der mittelalterlichen Form "Ja so mit Gott (helfe)". Wegen des häufigen Gebrauchs fiel meist das Verb weg, beim offenbar noch häufigeren Gebrauch durch Heinrich II. sowieso. Der Markgraf (1141-1156) und Herzog von Bayern (1143-1156) amüsierte die Zeitgenossen damit so sehr, daß die Formel zum Beinamen gerann, was wohl auch damit zusammenhing, daß auf diese Weise die zahllosen blaublütigen Heinriche besser zu sortieren waren. Väterlicherseits ein BABENBERGER, war Heinrich über die Mutter Agnes von Waiblingen ein Halbbruder König KONRADS III. und Enkel Kaiser HEINRICHS IV. Zu seinen direkten Geschwistern zählte Otto von Freising, Geschichtsschreiber und Verherrlicher des Neffen FRIEDRICHI. BARBAROSSA. Diese Verehrung entzweite ihn zeitweilig mit dem Bruder, der nicht immer schonungsvoll vom großen Verwandten behandelt wurde. Sein Herzogtum war nämlich an Heinrich über seine Frau Gertrud, Tochter, Kaiser LOTHARS III. VON SUPPLINBURG, gekommen, aus deren erster Ehe der Sachsen-Herzog und WELFE Heinrich der Löwe stammte. Dieser erhob ebenso Anspruch auf Bayern, nach damaligem Recht sogar weit besser begründeten. Als der Halbbruder KONRAD 1152 die Augen für immer geschlossen hatte, kam KONRADS Neffe BARBAROSSA auf den deutschen Thron, ein Mann, der nach Ausgleich mit den verfeindeten WELFEN suchte und der daher den babenbergischen Heinrich drängte, zugunsten des welfischen Heinrich auf Bayern zu verzichten. "Ja so mir Gott", mag der Gedrängte geflucht haben, aber gegen den kaiserlichen Druck kam er nicht an. Das lag auch daran, daß er es sich zudem mit dem Papst verdorben hatte, und zwar durch militärisches Vorgehen gegen die widerspenstige Bischofsstadt Regensburg. Es hatte ihm die zeitweilige Exkommunikation und dauernden kirchlichen Argwohn eingetragen. Die Teilnahme am unglücklichen Zweiten Kreuzzug änderte daran wenig, und die bei der Gelegenheit geschlossene Ehe mit Theodora, der Tochter Kaiser Manuels von Byzanz, machte ihn eher noch verdächtiger. So blieb Jasomirgott nur, eine möglichst hohe Entschädigung für seinen Verzicht herauszuholen. Diese versöhnte ihn dann mit Kaiser FRIEDRICH I., der ihn 1156 mit dem Herzogtum Österreich belehnte und ihm einen "kleinen Freiheitsbrief" (Privilegium minus) zugestand. Das damals noch wenig bekannte Wien kam durch Heinrich II. zu Residenzehren, woran noch heute ein monumentales Deckengemälde im Heeresmuseum erinnert. Der alte Herzog unternahm 1177 noch einen Feldzug in den böhmischen Wäldern, wo er sich bei einem Sturz vom Pferd tödlich verletzte. Nach einem letzten, vermutlich eher nach "Verdammt!" klingenden "Ja so mir Gott" stand er vor dem solcherart so oft beschworenen allerhöchsten Richter.



Brandenburg Erich: Tafel 10 Seite 21
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIV. 157. GERTRUD
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* 1115 18. IV., + 1143 18. IV.

Gemahl:
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a) 1127 29. V.
    Heinrich der Stolze, Herzog von Bayern (siehe XI 118)
            + 1139 20. X.

b) 1142 1. V.
     Heinrich Jasomirgott, Herzog von Österreich (siehe XIII 120)
             + 1177 13. I.



Brandenburg Erich: Tafel 11 Seite 23
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 120b. HEINRICH JASOMIRGOTT, Markgraf von Oesterreich, Herzog 1156
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* ca. 1112, + 1177 13. I.

Gemahlinnen:
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a) 1142 1. V.
    GERTRUD, Tochter Kaiser LOTHARS VON SUPPLINBURG (siehe XIV 157)
              + 1143 18. IV.

b) 1148/49
    THEODORA, Nichte Kaiser Manuels von Byzanz
              + 1184 2. I.



Schwennicke Detlev: Tafel 84
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

HEINRICH II. JASOMIRGOTT
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    + durch Sturz vom Pferd 13. I 1177

Begraben: Wien Schottenkloster

1152 Thronkandidat
1140/41 PFALZGRAF BEI RHEIN
1141/56 MARKGRAF VON ÖSTERREICH
1143/56 HERZOG VON BAYERN
8. IX 1156 HERZOG VON ÖSTERREICH
gründet 1155 Schottenkloster zu Wien

  I oo 1. VI 1142
          GERTRUD VON SÜPPLINGENBURG
          * 18. IV 1115, + 18. IV 1143

Begraben: Klosterneuburg, dann Heiligenkreuz

Witwe von Heinrich X. Herzog von Bayern und Sachsen (WELFEN), Tochter von Kaiser LOTHAR

  II oo Sommer 1148
          THEODORA KOMNENA
                    + 2. I 1184

Begraben: Wien Schottenkloster

Tochter von Andronikos Komnenos



HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER
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Gewin Dr. J.P.J.: Seite 125
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28. HEINRICH
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C. 1132,1136: Meiller (unter Leopold III. (IV.)) Regg.  42, 57, Pfalzgraf am Rhein 1140, Markgraf von Österreich 1141-1156, Herzog von Österreich 1156-1177: Meiller Regg. 32-94.
1159. März 29. Wien. Herzog Heinrich von Österreich schenkt dem Kloster Kastl in Bayern, welches "a parentibus nostris, quorum bona nobis hereditario iure constructum" von diesen das Gut "Habechsperg" (Habsberg) cum omnibus pertinentiis ministerialium, familieque multe sexus utriusqueet prediorum" erhalten hatte, einige Besitzungen, "utpote monasterio conterminos", insbesondere "capellum nostram Habechsperg sicut cymiterium continet, cum dote sua et mancipiis, omnibusque censualibus" unter der Bedingung, dass der jeweilige Abt für die Erhaltung dieser Kapelle Sorge trage; ferner "partem fori Louterhiuen, que nostri iuris fuit amonitu quorundam fidelium" etc.: Meiller Reg. 47.
1162. April 2. Wien. Derselbe schreibt dem "C.H.A. et fratri eius A.", es habe sich der Abt des Klosters Kastl, "ex dilectus" bei ihm beklagt, dass die Güter, welche er, der Herzog, und seine Gemahlin diesem Kloster durch feierliche Schenkung zugewendet hatten, "tamquam per nos, et pro nobis agentes" demselben zu entreißen versucht. Er bestätigte daher wiederholt die Rechtskräftigkeit aller seiner Schenkungen an dieses Kloster, und verbietet strengstens jede weitere Beeinträchtigung desselben: Meiller Reg. 56, M. B. XXIV. 319, Nr. 5.
1174 (?). Herzog Heinrich von Österreich überträgt dem Kloster St. Emmeram seine Rechte zu Aufhausen (südöstlich Regensburg), Hagelstadt (ebenda) und andere Orte, die Wernher von Winkelsass von ihm zu Lehen hatte: R. H. nr. 907.

Note:
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Aus obigen Urkunden d.a. 1159 und 1162 ergibt sich, dass Heinrichs Eltern die von ihm an das Kloster Kastl geschenkten Güter durch Erbschaft erworben hatten. Wir haben hier einen überzeugenden Beleg von Heinrichs Stammesverwandtschaft mit Graf Friedrich von Kastl (E. II. 21.), der mit anderen 1102 das Kloster Kastl gestiftet hatte.
Wie wir in einer Note unter Ernst von Grögling G. 39. bemerken, ist nach aller Wahrscheinlichkeit dessen Söhnen Ernst und Friedrich nach Erlöschen der Grafen von Kastl/Habsberg die Grafschaft verliehen worden, die um die Mitte des 12. Jh. als Grafschaft Hohenburg in der Umgebung von Kastl erscheint.

+ 1177. Todestag 13. Januar: Meiller S. 54.

Gemahlin:
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Theodora "de Grecia": Meiller Regg. 21-91 (passim).
        + 2. Januar 1184: Meiller S. 61.



Thiele, Andreas: Tafel 115
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

HEINRICH II. (XI.) "JASOMIRGOTT"
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* um 1112, + 1177

Heinrich Jasomirgott wurde 1140 Pfalzgraf bei Rhein und folgte 1141 seinem Bruder Leopold III. in Österreich und in Bayern, was zum Bürgerkrieg mit den WELFEN führte. Er war zeitweise exkommuniziert, machte 1147-1149 den 2. Kreuzzug mit dem königlichen Halbbruder KONRAD III. mit und unterstützte im Gegensatz zum Vater in Ungarn den Prinzen Boris. Er stand oft gegen Böhmen und Kärnten, was zu gegenseitigen Plünderungszügen führte. In Bayern stand er besonders gegen die Bischöfe von Freising und Passau (seine Brüder) und von Regensburg, die starke welfische Partei und die liutpoldingischen Grafen in Bayern, wo er nie heimisch wurde und nie echte herzogliche Macht gewann. 1152 geriet er in Konfrontation zu seinem kaiserlichen Neffen FRIEDRICH I., weil er seinem Stiefsohn Heinrich dem Löwen Bayern zurückgeben sollte. Für seinen Verzicht auf Bayern (17.9.1156) wurde Österreich zum Herzogtum erhoben und erhielt durch das Privilegium minus eine sehr selbständige Stellung (weibliches Erbrecht, das "Ius affectandi" und die Teilnahme an Reichstagen nur, wenn sie in Bayern und Österreich stattfanden). Er zog 1158-1162 mit gegen Mailand und half es zu erobern. Er hielt im Schisma als einziger Reichsfürst voll zum kaiserlichen Neffen, schlug 1176/77 böhmische Angriffe zurück und griff in die dortigen Erbkriege ein. Er leitete die Nachfolge in Steiermark ein, hatte als Gegner Ungarns gute Beziehungen zu Byzanz, baute die fürstliche Gewalt stark aus und starb an den Folgen eines Sturzes vom Pferd.

  1. oo 1142
           GERTRUD VON SUPPLINBURG
                    + 1143

Tochter des Kaisers LOTHAR III., Witwe des Herzogs Heinrich X. WElf von Bayern und Sachsen
 

  2. oo 1149
           THEODORA KOMNENA
                    + 1184

Tochter des Prinzen Andronikos, Nichte Kaiser Manuels I. von Byzanz



Gerstner Ruthr: 72-73
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"Die Geschichte der lothringischen und rheinischen Pfalzgraf von ihren Anfängen bis zur Ausbildung des Kurterritoriums Pfalz"

Auf dem Reichstag zu Frankfurt 1140 wurde der BABENBERGER Heinrich Jasomirgott von Österreich, der Sohn der 2. Ehe der Kaiser-Tochter Agnes mit dem Markgrafen Liutpold III., belehnt. Heinrich IV. von der Rheinischen Pfalz übernahm den ganzen Besitz Siegfrieds und Wilhelms mit Ausnahme jener wenigen Güter, die der Pfalzgräfin Gertrud als Witwengut zugesprochen wurden, denn von ihnen wissen wir, dass sie an die Tochter Gertruds, Adela, die spätere Gemahlin des Grafen Konrad II. von Peilstein, und dann an deren Sohn Siegfried übergingen.
So ist auch die einzige Urkunde, die von Heinrich Jasomirgotts rheinischer Tätigkeit Zeugnis gibt, rechtlicher Natur, nämlich eine Besitzbestätigung des Hofes Pier für die Abtei Brauweiler gegen die Einsprüche des Grafen Adalbert von Nörvenich, die KONRAD III. vollzieht und in der Heinrich Jasomirgottals Zeuge erscheint.
Schon 1141 wurde der BABENBERGER nach dem Tode seines Bruders Leopold IV. von Bayern mit der Mark Österreich belehnt, und damit verzichtete er auf die Pfalzgrafschaft.
 
 
 
 

     1142
  1. oo 2. Gertrud von Supplinburg, Tochter des Kaisers LOTHAR III.
               8.4.1115-20.4.1143

    1148
  2. oo Theodora Komnena, Tochter des Prinzen Andronikos
                 -2.1.1184         Nichte von Kaiser Manuel I.
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Richardis
  1143-24.1.1196/1200

  oo Heinrich Landgraf von Steffling
            -1.5.1190

2. Ehe

  Leopold V.
  1157-31.12.1194

  Heinrich I. der Ältere Herzog von Mödling
  um 1158-11.9.1223

  Agnes
  1151/54-13.1.1182

    1167
  1. oo Stephan III. König von Ungarn
          um 1147-4.3.1172

    1173
  2. oo Hermann II. Herzog von Kärnten
                -4.10.1181
 
 
 
 

Literatur:
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Ay, Karl-Ludwig/Maier, Lorenz/JahnJoachim: Die Welfen. Landesgeschichtliche Aspekte ihrer Herrschaft. Universitätsverlag Konstanz GmbH 1998 Seite 144,204 - Bedürftig Friedemann: Taschenlexikon Staufer. Piper Verlag GmbH München 2000 Seite 97 - Bernhardi, Wilhelm: Jahrbücher der Deutschen Geschichte Konrad III., Verlag von Duncker & Humbolt Leipzig 1883 - Bosl, Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1983 Seite 323 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 10 Seite 21/Tafel 11 Seite 23 - Cardini, Franco: Friedrich I. Barbarossa. Kaiser des Abendlandes, Verlag Styria Graz 1990, Seite 31,60,63,65,74,80,82,85,117,187,192 - Csendes, Peter: Heinrich VI., Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Wiesbaden 1993, Seite 89,191 - DEUTSCHE FÜRSTEN DES MITTELALTERS. Fünfundzwanzig Lebensbilder. Edition Leipzig 1995 Seite 27,28, 42,188,191,245-261 - Engels, Odilo: Die Staufer. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1972, Seite 34,39,40,44,66,95 - Engels, Odilo: Stauferstudien. Beiträge zur Geschichte der Staufer im 12. Jahrhundert, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1996, Seite 79-83,85,152,167,168 A,171,182,320, 323,326-333,335 - Heilig, Konrad Josef: Ostrom und das Deutsche Reich um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Erhebung Österreichs zum Herzogtum 1156 und das Bündnis zwischen Byzanz und dem Westreich, in Kaisertum und Herzogsgewalt im Zeitalter Friedrichs I. Studien zur politischen und Verfassungsgeschichte des hohen Mittelalters, Anton Hiersemann Stuttgart 1944 Seite 4-271 - Hiller, Helmut: Friedrich Barbarossa und seine Zeit. Eine Chronik Paul List Verlag KG München 1977 - Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag München, Seite 28,36,43,48,51,58, 115,152,159,162,176,194,246 - Lehmann, Johannes: Die Staufer. Glanz und Elend eines deutschen Kaisergeschlechts, Gondrom Verlag Bindlach 1991, Seite 52,59,61,77,80 - LechnerKarl: Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, Böhlau Verlag Wien-Köln-Weimar 1992, Seite 135-400 A 20 - Opll Ferdinand: Friedrich Barbarossa. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1998 Seite 22,29,34,43,44,47,53,54,85,91,92,238 - Partenheimer Lutz: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001 Seite 79,92,126,130,157,216,254,261,268,301,304,307,331 - Pohl Walter: Die Welt der Babenberger. Schleier, Kreuz und Schwert, hg. von Brigitta Vacha, Verlag Styria, Seite 16,132,142,145-148,151,154, 160-166,189,217,257,259 - Schaab Meinrad: Geschichte der Kurpfalz. Verlag W. Kohlhammer 1988 Seite Seite 31,36,65,221 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 84 - Simonsfeld, Henry: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Friedrich I., 1. Band 1152-1158, Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1908 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 115 - Wies, Ernst W.: Kaiser Friedrich Barbarossa. Mythos und Wirklichkeit, Bechtle Esslingen 1999, Seite 54,60,92,94,97,104,114,127,132, 136,157,185,204 -