Bardo (I)                                                 Graf im Gau Hutisin
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    - um 979
 

Sohn des Markgrafen Burchard von der Sorbischen Mark aus dem Hause WETTIN und der BARDONIN Adred
 

Bardo und sein Bruder Burchard wurden 913 von HEINRICH I. aus Thüringen vertrieben. 941 wandelte Siegfried, Geros Sohn, Bardos Lehnbesitz (Hackelwald bei Kochstedt) in Eigengut um.

Diwald Helmut: Seite 191,196
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"Heinrich der Erste"

Im Tauziehen um diese Gebiete liegt der Keim einer Gegnerschaft, die zwei Jahre später, 915, zum offenen Bruch führen sollte. Zu einem Gutteil trugen auch Bardo und Burchard, die beiden Söhne des 908 gefallenen Markgarfen von Thüringen, zu den Spannungen bei, denn sie konnten mit guten Gründen darauf hoffen, durch den König wieder in die Stellung ihres Vaters gebracht zu werden.
HEINRICH wandte sich von Kassel aus mit seinem Gefolge nach Osten, sammelte ein Heer und bemächtigte sich aller Besitzungen Hattos in ganz Sachsen und im Thüringerland. Auch bedrängte er die thüringischen Grafen Burchard und Bardo mit außerordentlicher Entschlossenheit und besiegte in wiederholten Kämpfen, so daß sie schließlich, wie Widukind von Corvey in seiner Sachsengeschichte schreibt, "das Land räumten und HEINRICH ihren ganzen Besitz unter seine Vasallen verteilte.
 
 
 
 

Kinder:

  Wicbert
          - um 986

  Bardo
         -

  Ricbert
         -
 
 
 
 

Literatur:
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Diwald Helmut: Heinrich der Erste. Die Gründung des Deutschen Reiches. Gustav Lübbe Verlag GmbH, Bergisch Gladbach 1987 Seite 191,196 -