Jüngere Tochter des Herzogs
Friedrich II. von Ober-Lothringen und der Mathilde
von Schwaben, Tochter von Herzog Hermann II.
Sophie, Erbin von Bar, Amance und Saargemünd, war seit etwa 1026 die Adoptivtochter ihrer Mutterschwester Kaiserin Gisela und wurde zusammen mit ihrer Schwester Beatrix am kaiserlichen Hofe erzogen. Sie war die Gründerin der Klöster Sainte Marie in Bar-le-Duc und Chatenais.
Goez Elke:
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"Beatrix von Canossa und Tuszien"
Sophie erhielt Saint-Mihiel,
die Burgherrschaften von Bar und Fains, und sie verfügte - neben weiteren,
verstreut liegenden Gütern - über die Besitzungen von Saint-Denis-en-Lorraine.
Die mangelnde Geschlossenheit dieser Objekte erlaubte der Herzogstochter
und ihrem Gemahl Graf Ludwig von Mömpelgard keine kraftvolle
und ausgreifende Territorialpolitik; in dieser Hinsicht änderte sich
erst für ihre Nachkommen im Verlauf des 12. Jahrhunderts die Situation.
oo Ludwig Graf von Sundgau-Pfirt
um 1005-
1067/76
Kinder:
Bruno
-
Friedrich Markgraf von Turin
-
1092 (29.6.1091 Tangl)
Ludwig
-
Beatrix
-26.10.1092
oo Berthold I. Herzog von Kärnten
-5./6.11.1078
Dietrich I. Graf von Mousson
-
1105
Sophie
-
oo Volmar I. Graf von Froburg
- um 1114
Mathilde
- vor
1105
oo Hugo VIII. Graf von Egisheim und Dagsburg
-4.9.1089 ermordet
Literatur:
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Goez Elke: Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine
Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts, Jan Thorbecke Verlag
Sigmaringen 1995, Seite 11-13,15,35,36,39,74,77 - Hlawitschka, Eduard:
Die Anfänge des Hauses Habsburg-Lothringen. Genealogische Studien
zur Geschichte Lothringens und des Reiches im 9.,10. und 11. Jahrhundert,
Saarbrücken 1969, Seite 84,111 -