Johann I.                                         Graf von Blois, Chartres und Dunois (1248-1279)
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um 1225-26.4.1279
 

Sohn des Grafen Hugo I. von Saint-Pol und Blois aus seiner 2. Ehe mit der Marie von Avesnes, Erb-Tochter von Graf Walter II.
 

Lexikon des Mittelalters: Band II Spalte 1746
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Chartres
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1218 fiel das Erbe Tedbalds VI. an seine Tanten, deren eine die Grafschaft Blois (erweitert um das Dunois), deren andere die Grafschaft Chartres in Besitz nahm. Jean de Chatillon vereinigte letztmalig Chartres und Blois in einer Hand (1256-1279). Seine Tochter trat die Grafschaft Chartres im Jahre 1286 an König Philipp IV. ab gegen eine Rente von 3.000 livres sowie im Ausgleich für ihre Schulden gegenüber dem König.



Thiele, Andreas: Tafel 145
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

JOHANN I.
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    + 1279

Johann I. wurde 1248 Graf von Blois und auch Graf von Chartres und von Dunois und über die Mutter Seigneur von Conde, Avesnes und Guise. Er war ein bedeutender Feudalbaron und eine Stütze der französischen Krone.

  oo ALIX DE BRETAGNE
                + 1288

Tochter des Herzogs Johann I. und der Gräfin Margarete de Champagne-Blois



11.12.1254
  oo Alix von Bretagne, Tochter des Herzogs Johann I.
      6.6.1243-2.8.1288
 
 
 
 

Kinder:

  Johanna Erbin ihrer Eltern
  1254-29.1.1291

 1271
  oo Peter I. Graf von Alencon
       1251-6.4.1283
 
 
 
 

Literatur:
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Alvermann, Andrea: Geschichte der Grafschaften, Ländereien & der Stadt Saint Pol. Übersetzung aus dem Mittelfranzösischen Kapitel 34 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 145 -