Kunigunde (Kuniza) von Giech                   Gräfin von Andechs
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    -13.4.1143
 

Tochter des Grafen Reginboto von Giech
 

Ausstellungskatalog Kloster Andechs:
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Herzöge und Heilige

Graf Poppo I. war, wohl seit den 30-er Jahren, mit Kunizza, der Tochter Graf Reginbotos von Giech (+ 17.5.), verheiratet. Diese hatte die Burgen Giech und Lichtenfels, dazu Schleßnitz sowie zahlreiche Güter im fränkischen Jura in ihre Ehe eingebracht. Auf Betreiben des Bischofs Egilbert von Bamberg wurde im Jahr 1142 die Ehe Kunizzas mit Graf Poppo I. wegen zu naher Verwandtschaft der beiden Gatten durch kirchlichen Richterspruch für ungültig erklärt. Gleichzeitig übereignete Kunizza, ehe sie als geschiedene Frau ins Kloster ging, dem Bischof und seinem Hochstift die Besitzungen, die sie in früheren Jahren von ihrem Vater erhalten hatte.
 
 
 

 vor 1139
  oo Poppo I. Graf von Andechs, Giech und Plassenburg
              -11.12.1148
 
 
 
 

Kinder:

  Heinrich III. Abt zu Millstadt
  um 1140-1.2.1177/87
 
 
 

Literatur:
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Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter. Verlag Philipp von Zabern Mainz 1998 Seite 15,18,29, 37,61,167,172,178,181,240,311,333 -