Adalbert V.                                  Graf von Bogen-Windberg (1221-1242)
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um 119115.1.1242 

Jüngerer (2.) Sohn des Grafen Adalbert IV. von Bogen-Windberg ( 20.12.1197) und der Ludmilla von Böhmen, Tochter von Herzog Friedrich ( 25.3.1189) und der Elisabeth von Ungarn; Bruder von Probst Liutpold in Regensburg ( 10.5.1221) und Graf Berthold III. von Bogen-Windberg ( 12.8.1218), Neffe von Markgräfin Sophie von Meißen ( 25.3.1195) und Prinzessin Helene von Byzanz, Groß-Neffe von König Stephan III. von Ungarn (4.4.1172), König Bela III. von Ungarn ( 13.4.1196), Prinz Geisa von Ungarn ( vor 1209), Gespanin Margarete von Somoga ( vor 1208), Prinzessin Heilwig von Böhmen, Herzogin Helene von Österreich ( 25.12.1199), Äbtissin Agnes von St. Georg zu Prag ( 1228), Erzbischof Adalbert III. von Salzburg (8.4.1200), Prinz Swatopluk von Böhmen ( 15.10.), Herzogin N.N. von Kiew, König Ottokar I. von Böhmen ( 15.12.1230), Markgraf Wladislaw III. von Mähren ( 12.8.1222), Äbtissin Agnes zu St. Georg Prag ( 8.4.1228) und Markgräfin Richza von Österreich-Mödling, Cousin von Herzog
Friedrich II. dem Streitbaren von Österreich (
15.6.1246), Herzog Heinrich dem Gottlosen von Österreich (29.11.1228), Markgräfin Konstanze von Meißen ( 5.6.1243), Königin Margarete von Deutschland (28.10.1267) und Landgräfin Gertrud von Thüringen (vor 10.3.1241), Enkel von Grafen Berthold II. von Bogen-Windberg ( 21.3.1167) aus seiner 2. Ehe mit der Liutgard von Burghausen, Nachkomme vom Römischen Kaiser LOTHAR III. VON SUPPLINBURG ( 4.12.1137)

Lexikon des Mittelalters: Band II Seite 318
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Bogen, Grafen von
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Ostbayerisches Adels-Geschlecht, dessen frühe Genealogie im dunkeln liegt. Mit Sicherheit weiß man nur, daß zwei Familien zu unterscheiden sind.
Mit Graf Albert IV. starb das Geschlecht 1242 aus, die Grafschaft fiel an seinen Stief-Bruder, dem bayerischen Herzog Otto II. Das Rautenwappen der Grafen von Bogen wurde zum Wappenbild Bayerns.
M. Piendl


Schwennicke Detlev: Tafel 80 B

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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

ADALBERT (ALBERT) IV.
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15.I.1242

1202 GRAF von BOGEN
nimmt 1217 das Kreuz
VOGT von OBERALTAICH
1233 VOGT von WINDBERG

Die GRAFSCHAFT BOGEN fällt 1248 an den HERZOG von BAYERN.

  oo RICHIZA VON DILLINGEN
           
20.VI....

Tochter von Graf Adalbert III.


Thiele, Andreas: Tafel 114
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

ADALBERT V.
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1242

Adalbert V. weilte 1217/18 ebenfalls mit in Ägypten und folgte 1221 allein als GRAF von BOGHEN-WINDBERG. Er setzte das wüste Raubritterleben fort und stand besonders gegen den Stief-Vater, Ludwig I. von Bayern. Er zog 1209/10 mit Kaiser OTTO IV. nach Italien und reiste 1234/35 nach Palästina. Er half 1237-1239 dem abgesetzten, geächteten Cousin Herzog Friedrich II. von Österreich. Das gesamte verarmte, verwüstete Erbe und das Rautenwappen erbten die WITTELSBACHER. 

  oo RICHENZA VON DILLINGEN
          
1240

Tochter des Grafen Albrechts II. (vgl. Wittelsbach I)


Schwennicke Detlev: Tafel 32
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XII"

RICHIZA
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   20.VI. ...

  oo ALBERT Graf von Bogen
            
15.I.1242


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 244
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31. ADALBERT (ALBERT) V.
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F. siehe 30; eV.
1202 (vor 27/1) Maria-Saal (Kärnten), wo die Brüder Albert, Bertold und Liupold, Grafen von Bogen, Gurkfeld an Salzburg verkaufen Salzb. UB 2, 27 ff n 554;
1217 mit 30 Kreuzzugsteilnehmern sieh 30
1221 einziger überlebender Sohn von 28, Vogt von Oberaltaich MB 12. 119 f
1233 Vogt von Windberg MB 14, 47
1234 Kreuzfahrer SS 17, 392; RB 4, 744
1242 15/1
Windberg: Albertus iunior comes, advocatus Necr. 3, 384; SS 17, 394.

Gemahlin:
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RICHHILD (RICHZA), Tochter des Grafen Albert von Dillingen und einer Tochter des Herzogs Otto I. von Bayern SS 17, 377;
1234 Rizza Richild comitissa de Pogen macht eine Schenkung an Geisenfeld MB 14, 217

20/6
Windberg: Reichza comitissa Necr. 3, 395;

 Niederaltaich: Richza comitissa de Bogen Necr. 4, 49.



  oo Richenza von Dillingen, Tochter des Grafen Adalbert III.
 x       
20.6. nach 1234

 
 

Literatur:
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Lechner Karl: Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, Böhlau Verlag Wien-Köln-Weimar 1992, Seite 147, 342 A 19,21; 344 A 37 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 80 B - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 114 - Thorau, Peter: Jahrbücher des Deutschen Reichs unter König Heinrich (VII.) Teil I, Duncker & Humblot Berlin 1998, Seite 177,179 A - Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag Göttingen 1962-1969 Seite 244 - Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II. 1. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 478 -