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Für die
folgenden Erklärungen führen wir folgende Symbole ein:
Das Schienennetz sei durch eine gestrichelte Linie
dargestellt, die Tunneldurchfahrt durch ein gefülltes
schwarzes Rechteck; die beiden rot gekennzeichneten
Waggons tragen jeweils die Nummern 1 bzw. 2, und die
Lokomotive werde durch einen blauen ausgefüllten Kreis
kenntlich gemacht.
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Ausgangszustand
(Zustand 1): wie beschrieben
Beachten Sie bitte, daß der
Endzustand bis auf die beiden ausgetauschten Waggons
genau gleich aussieht.
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Zustand 2
wird folgendermaßen erreicht: Die Lokomotive koppelt
nach Vorwärtsfahrt an Waggon 1 an, fährt dann bei
gestellter Weiche rückwärts bis fast an Waggon 2 heran.
Nach Stellen der anderen Weiche wird Waggon 1 auf das
gegenüberliegende Abstellgleis geschoben. Sodann fährt
die Lokomotive rückwärts auf Waggon 2 auf, ohne an
diesen anzukoppeln. Nach abermaligem Weichenstellen
nähert sich die Lok nun im Vorwärtsgang Waggon 2 und
schiebt diesen auf den auf dem Abstellgleis stehenden
Waggon 1, nachdem zuvor noch die Weiche gestellt wurde.
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Zustand 3
ist der komplizierteste: Am Ende des Manövers müssen
die beiden Waggons nämlich ausgetauscht sein. Waggon 2
wird in Rückwärtsfahrt herausgezogen bis vor die Weiche
und nachdem die Weiche gestellt wurde nach kurzer Fahrt
im Vorwärtsgang auf dem oberen kreisförmigen
Gleisabschnitt geparkt. Danach holt sich die Lok Waggon 1
heraus, bis vor die Weiche, und fährt rückwärts durch
den Tunnel von hinten auf Waggon 2 auf. Dann muß
unbedingt die Weiche gestellt werden, bevor beide Waggons
ankoppeln. Nach nochmaligem Weichenstellen werden dann
beide Waggons, nachdem die Lok erneut im Vorwärtsgang
durch den Tunnel gefahren ist, auf das linke Abstellgleis
geschoben.
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Zustand 4:
Das Waggonpaar kann nun von der Lokomotive als Ganzes
herausgezogen werden, sodann in Vorwärtsfahrt auf dem
oberen Halbkreisschienenstrang auf die andere Seite
geschoben werden, und nachdem die Lokomotive wieder
abgekoppelt wurde nach Rückwärtsfahrt durch den Tunnel
und Stellen der Weiche auf das rechte Abstellgleis
geschoben werden.
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Endzustand
(Zustand 5): Nun werden die beiden Waggons getrennt,
Waggon 2 in Rückwärtsfahrt aus dem Abstellgleis
herausgezogen, sodann wird die Weiche gestellt, Waggon 2
abgehängt, und die Lok fährt in Rückwärtsfahrt durch
den Tunnel bis vor Waggon 2. Nach Stellen der Weiche wird
nun Waggon 1 in Vorwärtsfahrt herausgezogen bis vor die
Weiche, die Weiche gestellt und in Rückwärtsfahrt in
ihre endgültige Position auf der anderen Seite, genau
gegenüber von Waggon 2 gebracht. Mühelos erreicht die
Lok dann zuerst in Vorwärtsfahrt und dann im
Rückwärtsgang ihre alte Ausgangsposition in gleicher
Stellung wie zu Beginn.
quod erat demonstrandum
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Es geht
sicher auch mit weniger Schritten zu erklären, doch ist
die gegebene Erklärung am anschaulichsten.
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